Impfen - ist das wirklich nötig?

Die Antwort ist ein klares "Ja". Noch immer sterben Katzen an vermeidbaren Infektionskrankheiten und immer wieder fordern schwere Seuchenausbrüche zahlreiche Katzenleben. Es ist absolut unverzichtbar, dass wir unsere Katzen auch weiterhin impfen, denn obwohl die Erkrankungen seltener geworden sind, stellen sie immer noch eine ernstzunehmende Bedrohung dar. Denn: Krankheiten gibt es überall.
Verbesserte Impfstoffe werden uns dabei helfen, dem entgegenzuwirken. Allerdings können wir nur erfolgreich sein, wenn die Mehrheit der Katzenbesitzer . wie Sie – ihre Katze jährlich zur Untersuching bringen und ihren Haustieren den Schutz bieten, den sie brauchen.


Gegen welche Krankheiten muss ich meine Katze schützen?

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Jedes Jahr zur tierärztlichen Kontrolle!

Bitte bedenken Sie, dass es beim jährlichen Tierarztbesuch nicht nur ums Impfen geht. Es ist auch eine Gelegenheit für uns, den allgemeinen Gesundheitszustand Ihrer Katze zu beurteilen und mögliche gesundheitliche Probleme frühzeitig zu erkennen. Das kann große Vorteile haben: für Sie, weil Sie unnötige Kosten vermeiden und für Ihre Katze, der Sie unnötige Schmerzen und Leiden ersparen. Schließlich kann Ihre Katze Ihnen ja nicht sagen, dass sie gerne zum Arzt gehen würde!


Jede Katze ist wirklich einzigartig!

Jede Katze ist anders. Nicht nur, was ihre Persönlichkeit abgeht, sondern auch in Bezug auf den Schutz, den sie braucht.
Die Risiken, denen Ihre Katze ausgesetzt ist, richten sich danach, wo Sie leben, wie Ihre Lebensgewohnheiten sind, ob sie innerhalb oder außerhalb des Landes mitreist, ob sie gelegentlich in Katzenpensionen untegebracht wird und wie intensiv ihre Sozialkontakte sind.


Risikofaktoren, die das Impfverhalten beeinflussen

- Unterbringung in einer Katzenpension
- Ausstellungen
- Sozialkontakte mit anderen Katzen
- Reinsen im In- und Ausland
- Lokales Auftreten von Krankheiten


Die Zukunft Ihrer Katze liegt in Ihren Händen!

Schützen Sie Ihre Katze. Lassen Sie sie jedes Jahr untersuchen und Sie können sich auf ein langes gemeinsames und glückliches Leben freuen.

Parasiten

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Arthrose

Katzen sind kleine Hunde

Arthrose kommt bei Katzen ähnlich oft vor, wie beim Hund - nur leiden Katzen auf ihre eigene Art und Weise. Jeder Tag wird für sie durch
Arthrosebedingten Schmerzen zu einer großen Herausforderung.

Die tägliche Fellpflege fällt durch
Bewegungseinschränkungen schwerer

Treppen können Barrieren
auf dem Weg zum Fressnapf oder zur
Katzentoilette sein

Das Springen auf den erhöhten
Lieblingsplatz kann zur Qual werden

Verlangsamung oder lange Pausen während
des Spiels

Häufiges Zurückziehen oder auch
aggressives Verhalten ist möglich

Es kann zu Schlafstörungen kommen

Katzen mit Arthrose profitieren von einer effektiven, anhaltenden Schmerzbehandlung und einer lebeslangen, begleitenden Betreuung durch
Tierärztin oder Tierarzt. Grundlage der Behandlung von Arthrosepatienten ist die kontinuierliche Schmerzlinderung, um den Kreislauf aus Schmerz und Gelenkverschleiß zu durchbrechen. Ein vielseitiger Behandlungsansatz hilft, die Gelenkfunktionen zu erhalten und das Fortschreiten der Arthrose zu verlangsamen.

Verträglichkeit der Therapie – das A und O bei Arthrose

Gerade weil viele Katzen mit Arthrose eine kontinuierliche Schmerzbehandlung benötigen, sollte diese einfach zu verabreichen und gut verträglich sein.
Fragen Sie uns nach einer maßgeschneiderten Schmerztherapie für Ihre Katze!

Wichtiger Hinweis:
Geben Sie Ihrer Katze niemals Schmerzmittel, die für den Menschen zugelassen sind! Einige Medikamente können zu schweren Nebenwirkungen führen.

Quelle: Fachinformation Solensia

"Zahnpflege für Hunde und Katzen ist wichtiger, als Sie vielleicht denken."


Wussten Sie, dass sich Zahnprobleme bei Haustieren gar nicht so sehr von denen beim Menschen unterscheiden?
Früher war vor allem Karies beim Menschen weit verbreitet. Heute leiden wir häufiger an Parodontitis, Auch bei unseren Hunden und Katzen ist das ein großes Problem.
Parodontalerkrankungen sind sogar so häufig, dass die Mehrheit der Hunde und Katzen über 3 Jahre davon betroffen ist.

9 von 10 erwachsenen Hunden leiden darunter.
7 von 10 erwachsenen Katzen sind betroffen.

Parodontalerkrankungen entstehen, wenn sich das Gewebe um die Zähne infiziert und entzündet. Es beginnt mit Zahnfleischentzündung (Gingivitis).
Wenn sie unbehandelt bleibt, breitet sich die Infektion oft in das Zahnfleisch aus und zerstört den Knochen. Zähne können sich lockern und ausfallen.
Parodontitis führt nicht nur zu Zahnverlust und schlechtem Atem. Die Erkrankung hat auch Auswirkungen auf Herz und Kreislauf,
chronische Schmerzen können die Folge sein.

Besonders kritisch:
Tiere zeigen Schmerzen nicht immer. Selbst wenn Ihr Tier frisst, könnte es leiden.
Unabhängig vom Alter oder der Vorgeschichte Ihres Tieres ist es nie zu spät, mit der Zahnpflege zu beginnen.
Quelle: 2022 Ecuphar GmbH

Gemeinsam können wir eine für Ihr Tier geeignete Routine entwickeln.

Fragen Sie uns nach dem passenden Vorsorgeplan für Ihr Tier!


Akuter Durchfall - Wenn der Bauch in Aufruhr ist

Durchfall bei Katzen ist für alle Beteiligten unangenehm und je nach Ausmaß beunruhigend. Denn mit dem Durchfall verlieren die Tiere viel Flüssigkeit und wichtige Mineralstoffe, ihr Organismus wird geschwächt. Die Ursachen für Durchfall bei Katzen sind vielfältig, zu ihnen gehören beispielsweise Infekte, Stress, Futtermittelallergien und die Aufnahme von etwas Verdorbenen. Vor allem Jungtiere und ältere Vierbeiner sind besonders häufig betroffen.

Ist das betroffene Tier sehr jung, alt oder geschwächt oder hält der Durchfall länger als zwei Tage an, tritt häufiger auf oder enthält Blut, sollte unbedingt ein Tierarzt aufgesucht werden.

Häufchen-Check
Wie sieht das Häufchen heute aus?

Man muss die Häufchen der Katze nicht jedesmal genauestens kontrollieren, es reicht, das generelle Erscheinungsbild zu beurteilen.
Dieser Häufchen-Check möchte Ihnen dabei helfen, jeden Tag, Woche für Woche ...


Überprüfen Sie die Gesundheit des Verdauungstraktes Ihres Tieres:

1-2 PUNKTE
Die Verdauung Ihres
Tieres ist nicht optimal.
Es könnte an Verstopfung
leiden oder leicht
dehydriert sein.

3-4 PUNKTE
Die Verdauung Ihres
Tieres ist weitgehend
normal.

5-6 PUNKTE
Die hohe Punktzahl kann eine
Durchfallerkrankung bedeuten,
der möglicherweise eine
Erkrankung des Verdauungstraktes
zugrunde liegt.

Eine Katze kommt ins Haus!

von Dipl.-Tzt. Sabine Schroll